Welches japanische Netz hat die beste Netzabdeckung?
NTT Docomo hat traditionell die breiteste Netzabdeckung auf dem Land, KDDI/au folgt sehr knapp dahinter. SoftBank ist in Städten solide, aber schwächer in Bergdörfern, im Norden Hokkaidos und in Teilen des ländlichen Kyushu. Rakuten ist in den Städten, in denen das Netz ausgebaut ist, schnell, anderswo aber lückenhaft. Auf den typischen Touristenrouten (Tokio–Kyoto–Osaka–Hiroshima) sind alle Netze hervorragend.
Brauche ich in Japan wirklich 5G?
Wahrscheinlich nicht. 4G LTE in Japan gehört zu den schnellsten der Welt. 5G ist im Zentrum von Tokio, in Osaka, Yokohama und anderen Großstädten weit verbreitet, aber für die typische Nutzung auf Reisen (Karten, Übersetzung, Messenger, Videoanrufe) reicht 4G völlig.
Funktioniert meine eSIM auch im ländlichen Japan oder nur in Städten?
Auf dem Land funktionieren NTT docomo und KDDI/au am besten. Holafly und Nomad nennen KDDI und SoftBank, Airalo nennt SoftBank plus ein weiteres Netz, und bei MolaHop hängt das Netz vom Tarif ab. Wenn du nach Shikoku, ins ländliche Kyushu oder in den Norden Hokkaidos fährst, prüf vor dem Kauf das Netz des konkreten Tarifs.
Kann ich mit meiner Japan-eSIM tethern bzw. einen Hotspot nutzen?
Mit MolaHop ja: Der Hotspot funktioniert auf kompatiblen Geräten innerhalb des Datenvolumens deines Tarifs. Holafly nennt ein teilbares Kontingent von 1 GB pro Tag. Bei den anderen prüf vor dem Kauf die Tarifseite.
Wie viel Datenvolumen brauche ich für eine zweiwöchige Reise?
Bei typischer Nutzung (Karten, Fotos, Social Media, ab und zu Videos) rechne mit ~1–1,5 GB pro Tag. Eine zweiwöchige Reise = ~15–20 GB. Wenn du viel streamst, viele Fotos hochladen oder den Hotspot teilen willst, nimm einen unbegrenzten Tarif oder 30 GB und mehr.